Yessssssssssssss

“Das Woihinkelche ist die hessische Antwort auf den französischen Coq au vin.”

#Kochbuchlektorat

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Amelie rennt

AmelierenntAmelie ist eine Großstadtgöre aus Berlin und womöglich das sturste Mädchen. Sie hat ihren eigenen Kopf, gerade gegenüber ihren Eltern. Trotz des Asthmas. Als Amelie aber einen wirklich bösen Anfall hat, wird sie in eine Spezialklinik in der Schweiz verfrachtet. Amelie hat Probleme, Hilfe anzunehmen und reißt aus. Und zwar bergauf. Mit ihrem besten Freund Bart – was sie nur noch nicht weiß, denn sie hat den Alpenburschen gerade erst kennen gelernt. Ihr Weg den Berg hinauf wird gefahrvoll und magisch zugleich. Der Roman zum preisgekrönten Film AMELIE RENNT: Eine Geschichte über Mut, Hoffnung und echte Freundschaft.

Geschrieben von der “Christiane F.”-Darstellerin >>>Natja Brunckhorst.

Natja Brunckhorst: Amelie rennt, 176 Seiten mit Abbildungen, Gebunden, 360GRAD Verlag, Schriesheim

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Die besten Tipps für Selfpublisher nach Veröffentlichung hat natürlich Matthias Matting

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Forbidden Love

forbidden-love-story-weil-ich-dir-begegnet-binVesper lebt in London und geht noch zur Schule. Zu Hause hat sie Probleme mit ihren getrennt lebenden Eltern. Doch als sie den gut aussehenden Alex zum ersten Mal trifft, fühlt sie sich magisch von ihm angezogen. Die Anziehung scheint gegenseitig zu sein und so entwickelt sich eine zarte Romanze. Doch dann beginnen familiäre Verwicklungen, mit denen Vesper nicht rechnen konnte. Bei einem Abendessen, das ihre Mutter mit dem neuen Mann an ihrer Seite und dessen Tochter ausrichtet eskaliert die Situation …

Die Autorin Anna Savas wurde 1993 in Herne geboren und studierte Komparatistik und Geschichte in Bochum. Schon seit ihrer Kindheit schreibt sie Geschichten.

Anna Savas gewann den dritten Platz des Schreibwettbewerbs von Tolino Media und dem Carlsen Verlag 2016. Die Siegerehrung fand auf der Buchmesse 2016 in Frankfurt statt.

Forbidden Love, Roman, 330 Seiten, Carlsen Verlag, Hamburg 2017

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In Between: Das Geheimnis der Königreiche

in-between-das-geheimnis-der-knigreicheKeylah, die siebzehnjährige Heldin des Romans “In Between”, lebt in den dunklen Wäldern von Benoth. Benoth liegt zwischen zwei mächtigen Königreichen und ist durch hohe Mauern von der Außenwelt abgetrennt. Diese Außenwelt erscheint ihnen sehr gefährlich: Dort leben die Ausgestoßenen, die Wolfsgestalten. Aber Keylah liebt die freie Natur und verbringt, unentdeckt von ihrem Vater, ganze Tage in selbstgebauten Baumhäusern. Sie hat eine Gabe: Sie spürt physische Gefahr sofort. Eines Tages wagt sie den Schritt nach “draußen” – und begegnet dem seltsamen Einzelgänger Deven, der ihr Leben auf den Kopf stellen wird.

Kathrin Wandres, geboren 1981, machte 2001 ihr Abitur in Tübingen und studierte bis 2003 in Stuttgart an der Fachhochschule für Technik Mathematik und Informatik. Von 2004 bis 2006 besuchte sie das Theologische Seminar Beröa, nahe Frankfurt. Mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie in Göppingen.

Kathrin Wandres gewann den zweiten Platz des Schreibwettbewerbs von Tolino Media und dem Carlsen Verlag 2016. Die Siegerehrung fand auf der Buchmesse 2016 in Frankfurt statt.

In Between, Roman, 232 Seiten, Carlsen Verlag, Hamburg 2017

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Do I Make Myself Clear? Why Writing Well Matters.

>>>Harold Evans ist der englische >>>Wolf Schneider. Unermüdlich wie dieser für die deutsche Sprache setzt er sich für die englische Sprache ein. Hauptfrage: Wie mache ich mich am besten verständlich?

Interessant ist eine weitere Parallele zwischen den beiden: der Journalismus. Evans arbeitete beim Manchester Evening und wurde gedrillt, auf Zeile zu schreiben. Das vergisst man nicht. Mir ging es genauso. Mein Ressortleiter im Feuilleton des Wiesbadener Kurier wollte 50 Zeilen geschrieben haben. Und zwar exakt 50 Zeilen. Nicht 49, nicht 51: 50. Ich brauchte drei Anläufe, bis ich so weit war. Aber man lernt das fürs Leben.

Heute, so hört man, werden Journalisten gern auf Twitter gejagt, um Überschriften zu lernen. 140 Zeichen inkl. Leerzeichen. Problem ist, dass sie dann manchmal natürlich ohne Leerzeichen schreiben und Wortungeheuer hervorbringen. Deswegen mag Evans auch Twitter nicht so. Allerdings ließ er sich dann doch begeistern …

Mehr über Harold Evans im unvergleichlichen >>>The New Yorker. Anything that goes wrong will always be wordier than anything that goes right!

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*editing disorder

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Nicht zu Ende geführte Handlungsfäden …

… funktionieren z.B. so:

Gestern habe ich die erste Folge der ersten Staffel von David Attenboroughs “Planet Earth” auf Netflix gesehen. Sie trug den Titel “Von Pol zu Pol” und fing nach ein paar Pinguinen in schauriger Kälte mit einer Eisbärin und ihren zwei Kleinen an, die nach dem Winterschlaf dringend was Herzhaftes zu fressen brauchen. Also zieht sie mit den Kleinen umher, Tal rauf, Tal runter, und macht sich irgendwann auf den Weg über das bereits schmelzende Eis und die Sonne steigt immer höher und die kleine Familie droht einzubrechen.

Nun erzählt der Film von der Tundra und der Taiga, landet im Regenwald und schließlich in der Antarktis. Am Ende schließt sich der Kreis wieder zu den Pinguinen, aber nicht zur Eisbärin.

Hat die Eisbärin eine Robbe gefangen? Sind ihre beiden Kleinen durchgekommen?

Das habe ich mich eben beim Mittagessen gefragt. So etwas nennt man dann einen nicht zu Ende geführten Handlungsfaden und Sie merken schon: Der Leser hat ein Anrecht auf seine Auflösung.

Vielleicht kommts ja noch in der zweiten Folge. (Nachtrag: Es kam nicht in der zweiten Folge)

Tolle Doku, wirklich, keine Frage, atemberaubende, hinreißende  Bilder.

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Kultveranstaltung: Die Mainzer Minipressenmesse vom 29. Juni bis 2. Juli 2017

2_Minipressenmesse_DSC2640Die 24. Mainzer Minipressenmesse, die seit ein paar Jahren in der Rheingoldhalle stattfindet, ist Kult. Quasi das Urgestein der Buchmessen für Kleinverlage, seit 47 Jahren ausstellend, der korrekte Titel lautet: Internationale Buchmesse der Kleinverlage und künstlerischen Handpressen.

Von Christiane Geldmacher

Auch wenn die Veteranen immer noch dem alten Zelt am Rheinufer nachtrauern: Trockene Füße waren an diesem letzten Juniwochenende ja auch ganz schön. Aber wie immer machten die alten Anekdoten die Runde: Wie man früher im Friesennerz am Stand ausharrte. Einem die Bücher ruiniert wurden. Gar nicht zu reden von den Werken der künstlerischen Handpressen.

Das also kann heute nicht mehr passieren. Und nach einigen Malen Rheingoldhalle hat man den Eindruck, als ob die Aussteller sich an den neuen Veranstaltungsort gewöhnt hätten. Sie machen was aus den Ständen, sprengen die engen Wände, verbinden sich mit dem Nachbarn.

 

Miriam Spies vom Gonzo Verlag, Mainz

Miriam Spies vom Gonzo Verlag, Mainz

Mein Stand ist dein Stand

Wie auch der Gonzo Verlag mit dem Ventil Verlag, beide Mainz. Zu Gast und mit auslegen durfte man bei der rührigen Verlegerin Miriam Spies vom Gonzo Verlag. Und die Freie Lektorin muss einräumen: Das hat was auf der anderen Seite des Büchertischs. Sie taucht ein in diesen gemütlichen Verlegerkokon, in dem wie von selbst Speis und Trank, zu späterer Stunde auch Obstler, gereicht werden, und in dem wie von selbst die Branchengespräche stattfinden.

 

Vielfältiges Veranstaltungsprogramm

Man betreut gemeinsam den Stand – findet sich mitunter auch mit drei, vier, fünf zu betreuenden Ständen konfrontiert, wenn der Verlegerkokon urplötzlich in alle Richtungen ausschwärmt – spricht mit Kollegen und Autoren und zieht zwischendurch immer wieder selbst los: besucht viele Stände, lässt Kärtchen und Informationsflyer da, besucht das Lesezelt. Andere Veranstaltungen warten: “Crowdfunding für Klein- und Selbstverlage” mit Axel Dielmann, “Wie arbeiten Verlage erfolgreich?” mit Ralf Plenz – und natürlich der Urlaubs-Poetry-Slam der Minipresse im Gutenberg-Museum.

Nächstes Mal – die Minipressenmesse findet alle zwei Jahre statt – wäre es schön, hört man reihum, wenn die Messe wieder an Fronleichnam stattfinden könne. Da habe man dann den Brückentag und das schöne lange Wochenende.

 

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Merke:

“Wer als Auftraggeber/in eine besonders hohe Qualität erreichen will, lässt übrigens grundsätzlich zweimal Korrekturlesen, und zwar von unterschiedlichen Personen.”

Johannes Sailer, Handbuch Korrekturlesen, 2017

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